PAINT & FEEL

Gestalterisch wahrnehmen lernen, was Sie in der Tiefe bewegt. In meiner Praxis für Psychotherapie ( griech. psyche = Seele und  therapeia = Heilung ) arbeite ich vornehmlich mit den Methoden der ganzheitlichen Bild- und Gestalttherapie (BGT) und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Ich nenne es PAINT & FEEL, weil es methodisch meine Hauptbausteine der Arbeit umreißt.  "Wahrnehmung über Zeichnen" und "Sich-Spüren-Lernen" über Körperarbeit und EMDR. Es geht darum, Ihre Gefühlswelt "aufzuräumen". Vor allem innere Kindanteile zu befrieden. Dies äußert sich in Reaktionen, die Ihnen selbst oft befremdlich erscheinen. Damit Sie wieder zurück in ihre volle körperliche wie psychische Kraft kommen, zu Ihrer individuellen Ganzheit.

 
 
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Tina schafft eine Atmosphäre des Vertrauens, in der ich unangenehme Emotionen zulassen kann. Am Ende einer Sitzung gehe ich leichter, freier und zuversichtlicher nach Hause. Als hätte ich Ballast abwerfen können; als hätte sich ein Knoten gelöst.
— Manuela B., 32
Die Therapie hilft mir, mich selbst mehr anzunehmen und zu lieben. Ich werde auf innere Kritiker aufmerksam gemacht. Die praktischen Übungen sind sehr hilfreich, im Alltag Erfahrenes zu verändern.
— Verena L., 41

Ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie (BGT)

Im Gegensatz zur herkömmlichen Gesprächspsychotherapie liegt der Schwerpunkt in der BGT im konkreten Erspüren von unverstandenen und verdrängten Gefühlen. Dem Entdecken von Potenzialen, die Sie  von Ihrer Lebendigkeit trennen.

Grundannahme dabei ist, dass wir Menschen mehr sind, als die Summe unserer Teile und jeder Organismus nach Ganzheit strebt, nämlich nach einem sinnvollen Ganzen. 

Ein abgerissener Ast eines Baumes, verletzte Wurzeln, sie wachsen nach, damit der Baum wieder zu einer "geschlossenen Gestalt" werden kann. Körperliche Verletzungen verheilen, damit der Körper wieder ganz werden kann. Verletzungen der Seele streben ebenso nach Integration.

Was kennzeichnet diese Therapieform?

  • Der Klient wird eingeladen, seine Gefühle und Themen achtsam von innen heraus wahrzunehmen und weniger über den Kopf zu analysieren. Das heißt, dass wenig gesprochen wird, sondern mehr gefühlt. Dafür lasse ich Ihnen Zeit. 
  • Gefühle und Körperempfindungen werden anhand von einfachen Zeichnungen aufs Papier gebracht. Durch die Visualisierung und dem Erkennen systemischer Zusammenhänge,  ergeben sich häufig neue Zugänge, um mit einem Thema/Konflikt anders umzugehen. 
  • Es wird vornehmlich aufdeckend gearbeitet, d.h. in der Tiefe. Somit werden auch unangenehme Gefühle aus dem Unbewussten ins Bewusstsein geholt. Dieser Prozess wird vom Therapeuten liebevoll begleitet und überwacht.  
  • Innere Kindanteile werden integriert und damit stehen ihrem Erwachsenen-Ich abgespaltene Energien neu zur Verfügung. 
  • Ziel: Vom Kopf ins Herz,um zwischen Verstand und Gefühlen eine stimmige Verbindung zu kreieren. 

EMDR - Traumatherapie  

Die ganzheitliche EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine Form der Traumatherapie. Sie gründet sich auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen über das Zusammenspiel unserer beiden Hemisphären (Gehirnhälften). In diesem speziellen Verfahren, das in den 1990er Jahren von Dr. Francine Shapiro entdeckt wurde, werden linke und rechte Hemisphäre vernetzt. Verstand und (traumatisch abgespaltene) Gefühle in einen Dialog geführt, um traumatische Erlebnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten. Ziel ist, dass der Klient ERLEBT und verinnerlicht, dass die traumatischen Ereignisse VORBEI sind. Die gebundene Stressenergie im Körper wird frei und kann dazu benutzt werden, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Insgesamt wird ein Zustand von größerer innerer Freiheit und mehr Leichtigkeit angestrebt. 

Die EMDR eignet sich auch hervorragend zur Ressourcenstärkung und kann gerade in Krisensituationen zur emotionalen Stabilisierung eingesetzt werden. 

Wie funktioniert die Methode?

Ganz praktisch bedeutet EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), dass ein Trauma, also ein neuronaler Schockzustand, durch gezielt vom Therapeuten angeleitete Augenbewegungen (links-rechts) und Tapping, aufgelöst werden kann. Unsere beiden Gehirnhälften werden abwechselnd stimuliert und es kann eine Neu-Verarbeitung des traumatischen Ereignisses stattfinden. Dadurch werden beispielsweise Ängste und Panikgefühle, die im Zusammenhang mit dem schlimmen Ereignis stehen, abgebaut. 

Was ist ein Trauma? 

Ein Trauma ist ein Schockerlebnis, das sich nicht von alleine wieder auflöst. Man könnte sagen, dass unser Nervensystem im Moment des Schocks einfriert. Es ist überfordert. Trigger lösen das Ereignis und die damit verbundenen Gefühle immer wieder in vollem Ausmass aus, das Trauma wird "reaktiviert" und wir erleben es wie gegenwärtig. Grundsätzlich unterscheiden wir Big T und small t, also große und kleine Traumata. 

BIG T and sMALL T

“Big-T-Traumata”, sind alle Bedrohungen infolge von Gewalteinwirkung und -androhung wie Überfälle, sexualisierte, physische und psychische Gewalt, Terror und Folter, aber auch Katastrophen wie schwere Unfälle, Naturkatastrophen, schwere Erkrankungen oder den Verlust vertrauter Menschen.
Dies sind Situationen, die einen Angriff auf das eigene Leben oder die soziale und emotionale Existenz darstellen.

“Small-t-Tramata” sind Ereignisse, die mit Schreck und Angst in Verbindung mit massiver Beschämung, Peinlichkeit und tiefer Verunsicherung einhergehen. Dazu zählen auch Situationen, die mit vermeintlicher oder realer Schuld verknüpft sind und mit der gleichen Unausweichlichkeit wie die Big-T-Tramatas Betroffenen widerfahren.

Zusammengefasst kommt es im Trauma zum Erleben überflutender Angst ("Jetzt ist alles aus."), von Hilflosigkeit (nicht fliehen können) und Ohnmacht (nicht dagegen ankämpfen können).

Immer wieder berichten Menschen nach Traumata, dass "danach nichts mehr so ist wie vorher". Sie haben den Glauben an das Gute in der Welt, das Urvertrauen und die Grundsicherheit verloren.

Folgen eines Traumas

Die meisten Menschen reagieren mit einer akuten Belastungsreaktion, dazu gehören Symptome auf der körperlichen Ebene (Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit oder Schlafstörungen), auf der kognitiven Ebene (Verwirrung, Schwierigkeiten bei Entscheidungsfindung, Desorientierung, Misstrauen, Alpträume usw.), der emotionalen Ebene (Angst, Schuldgefühle, Wutausbrüche, übertriebene Trauer, erhöhte Erregbarkeit …) und auf der Verhaltensebene (Abkapseln, Hektik, erhöhter Konsum von Alkohol, Veränderung im Sprachgebrauch, Hunger oder Appetitlosigkeit, Überempfindlichkeit). 

Diese akuten Symptome sollten mit der Zeit weniger werden und verschwinden. Ist dies nicht der Fall, kann man von einem PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) sprechen. Dies kann aber auch erst nach einigen Jahren auftreten, wenn ein ähnliches Ereignis oder starker Stress die gut weggepackten Erinnerungsfragmente aufweckt.

Anzeichen einer PTBS sind Flashbacks (Aufblitzen von Erinnerungsfragmenten an das Ursprungstrauma), Alpträume, Panikattacken, Depressionen, das Vermeiden bestimmter Situationen, emotionale Empfindungslosigkeit, Alkohol-, Drogen-, und Medikamentenmissbrauch und physiologische Reaktionen wie Herzrasen und Atemnot, Unruhe, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhte Wachsamkeit, Leistungsversagen, Schmerzen, Taubheitsgefühle und Körpersensationen.

Mit der EMDR versuchen wir Stück für Stück von der Lähmung zur Verwandlung gelangen. Indem wir das traumatische Ereignis und die dahinter stehende Ladung, den massiven neuronalen Stress, sukzessive verarbeiten und das Ereignis als "abgeschlossen" neu integrieren lernen.

Bei welchen Beschwerden ist eine EMDR BEHANDLUNG hilfreich?

  • posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) 
  • Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen (z.B ein Unfall, Verlust des Arbeitsplatzes, Verlust eines lieben Menschen)
  • starke Trauer nach Verlusterlebnissen
  • Folgen von Bindungstraumatisierungen 
  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Kindern
  • Depressionen
  • Angst- und Panikstörungen
  • psychophysische Erschöpfungssyndrome
  • chronische Schmerzen
  • stoffgebundene Abhängigkeit (besonders im Zusammenhang mit einer Traumafolgestörung)
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Metamorphose nach Robert St. John - PRÄNATALE MUSTER erkennen und lösen

Metamorphose kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Verwandlung". Die Pränatale Therapie oder Metamorphose zählt zur Körperpsychotherapie und arbeitet mit sanften kreisenden Bewegungen an speziellen Meridianlinien der Füsse, Hände und am Kopf des Klienten. 

Diese Meridianlinien stehen speziell in Verbindung zur Zeit der Schwangerschaft, als also der Klient im Bauch der Mutter war. In dieser Zeit werden häufig unbewusst Konditionierungen und Einstellungen der Mutter als die eigenen übernommen.  

Das Ziel der „Metamorphose“ ist eine Befreiung von übernommenen, alten Lebensmustern hin zu mehr Lebensqualität und Einsicht in den Sinn der eigenen Inkarnation. Dies sind Ziele vieler psychotherapeutischer Richtungen, die „Metamorphische Methode“ zählt zur Körperpsychotherapie.