7 Tipps wie Sie den richtigen Therapeuten finden

Es gibt viele Gründe warum eine Therapie nicht erfolgreich verläuft. Zum Beispiel, weil Therapeut und Patient einfach nicht zusammenpassen. Drei Unstimmigkeiten, auf welche Sie achten sollten, habe ich in meinem letzten Blogbeitrag erläutert.

Im Folgenden habe ich einige Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie den passenden Helfer und Begleiter auf Ihrem Weg finden.

1. Fragen Sie nach zeitgemäßen Methoden

Damit meine ich, Methoden die die neuesten Erkenntnisse aus (Neuro-)Wissenschaft und Forschung mit einbeziehen. Ein wesentliches und in der Therapie oft unterschätztes Tool, ist zum Beispiel der Einsatz von Körpertherapie. In Zeiten permanenten Wandels und steter Beschleunigung geht vielen die Fähigkeit verloren, sich und den eigenen Körper zu spüren. Nur mit einem echten Körpergefühl können wir die Grundlage für höhere Resilienzfähigkeit schaffen, um so mehr Kraft zu haben, sich dem Leben in voller Stärke zu stellen.

 

2. Recherchieren Sie welche Therapieansätze es gibt

Informieren Sie sich, welche unterschiedlichen Therapieansätze es gibt, um auf Basis dieser Recherchen besser entscheiden zu können, welcher Weg und welcher Ansatz für Sie der richtige ist. Kontaktieren Sie dafür beispielsweise Ihre Krankenkasse, oder wenden Sie sich an eine der vielen lokalen psychosozialen Beratungsstellen. Es gibt zahlreiche Anlaufpunkte, die Sie bei Ihrer Suche unterstützen können.

 

3. Schauen Sie sich auf den richtigen Portalen um

Unter therapie.de oder therapeuten.de können Sie sich beispielsweise bundesweit nach Themengebieten, Therapiemethoden und Orten einen ersten Überblick über das Angebot in Ihrem Umfeld, in Ihrer Stadt verschaffen.

 

4. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl

Entscheiden Sie im nächsten Schritt, welche Methode Ihnen für sich selbst und Ihre Fragestellung stimmig erscheint und welcher mögliche Therapeut Ihnen als Mensch „sympathisch ist“. Was sagt Ihr Bauch?

 

5. Eine private Praxis kann Ihnen oft schneller helfen als überlaufene staatliche Einrichtungen

Lassen Sie sich dabei nicht von Selbstzahler-Praxen abschrecken. Wenn der erste Eindruck und die Behandlungsansätze des Therapeuten Sie überzeugen, sollten Sie vor einem gewissen zeitlichen und finanziellen Invest nicht zurückschrecken. Denn mit einem qualifizierten und für Sie richtigen Therapeuten können Sie – ob durch eine Krisenintervention oder über eine Begleitung für einen Zeitraum von mehreren Monaten – Ihre Themen angehen und umfassend aufarbeiten.

 

6. Vereinbaren Sie ein kostenloses Kennenlerngespräch

Vereinbaren Sie ein Erstgespräch bei dem von Ihnen gewählten Therapeuten. Dieses Gespräch ist normalerweise kostenlos und unverbindlich. Entscheiden Sie danach und mit etwas zeitlichem Abstand, ob das Setting, die Methode und der Mensch, dem Sie sich anvertrauen wollen, der Richtige für Sie ist. Sie gewinnen damit ein klareres Gefühl für die Therapiemethode, erhalten womöglich schon erste hilfreiche Informationen und haben die Möglichkeit, eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen. Kostet Sie ja auch nichts – außer etwas Zeit!

7. Wie Nike schon sagte: Just do it!

Und schließlich und vor allem – TUN SIE ES! Denn das Leben ist zu kurz, um die immer gleichen Konflikte zu erleben, die immer selben Ängste auszuhalten und von den selben Blockaden beeinträchtigt zu werden. Verlassen Sie Ihre Komfortzone und starten Sie Ihre Veränderung JETZT. 

 

"GURU - TIPP": Vor vielen Jahren hat einmal ein weiser Mensch zu mir gesagt: "Der Weg  geht da lang, wo die Angst ist.“ Diesem Leitsatz folgend versuche ich meine Schritte im Leben so zu planen, indem ich mich meinen Ängsten stelle. Denn wer sich die Angst zum Freund macht, geht leichter und mit einem viel höheren Maß an innerer Freiheit voran. Probieren Sie einmal folgendes aus: Fragen Sie einen Unbekannten nach einem Euro. Ohne Gegenleistung.  Erzählen Sie mir von Ihrem Erlebnis. 

Sie haben einen weiteren Tipp? Hinterlassen Sie diesen in den Kommentaren oder schicken Sie mir eine E-Mail!